Donnerstag, 12. Januar 2017

Maximale RPM - Mindestgröße für Teilchen?


Ein Photon besitzt keine Ruhemasse und keine Eigenschaft, die dem Volumen eines materiellen Körpers entspricht. Die Vorstellung eines kugelförmigen Photons ist ein (schlechtes) Modell, die viel komplexere Realität lässt sich im Wesentlichen nur mathematisch beschreiben. Die Vorstellung von Elementarteilchen als greifbare Gegenstände ist immer mehr oder weniger fehlerhaft.

dann stellst du aber die Idee von Volumen generell in Frage: Materie und licht bestehen aus denselben Elementarteilchen, e=mc² kennste ja. wenn ich aber einen Körper aus volumenlosen Teilchen aufbaue, wie kann er dann mit anderen volumenlosen Teilchen interagieren?
wie erklärst du zum Beispiel Lichtbrechung an scharfen Kanten, wenn die licht Teilchen kein Volumen haben? nach deiner Theorie müssten die Teilchen ja entweder vorbeifliegen oder hängenbleiben...

guck dir dein Modell mal nochmal genauer an, da wirste dann ganz sicher irgendwo einen Radius finden.
ich rechne ja auch mit punktförmigen Elektronen, aber ich weiß eben auch, dass dieses Modell nur für hinreichend große abstände vom Elektron funzt. bei den Fotonen wird das nicht anders sein. ganz einfach.
zumal bei dem wirklich kleinen krempel eh noch mehr vermutet als gewusst und gemessen wird.
Es gibt drei anerkannte Arten von Fundamentalteilchen: Quarks, Leptonen und Austauschteilchen.
Atome bestehen aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Protonen und Neutronen sind Hadronen, sie bestehen aus Quarks. Elektronen sind Leptonen. Das Photon hingegen ist ein Austauschteilchen und für die elektromagnetische Wechselwirkung verantwortlich.
bisher galt immer das als das kleinste Teilchen, was man irgendwie noch sehen konnte. zwar legen Quanten Sprünge nahe, dass es eine Mindestgröße für Teilchen gibt (mit Größe meine ich nicht Volumen, sondern auch Ladung, Energie Inhalt oder Geschwindigkeit). Es könnte sich dabei aber auch nur um einen Hebel Effekt handeln dessen feineren Mechanismus wir schlicht nicht erkennen können. Lego Steinchen bleiben auf flachem Grund auch immer auf genau einer Seite liegen. daraus herzuleiten, das Steinchen wäre ein kleinstmögliches Elementarteilchen halte ich allerdings für weitgehend schwachsinnig.
und so wie der Knabe mit seinem Lego spielt und die Steinchen nicht zu teilen vermag, spielt ihr mit euren Quarks und higgsdingsis.
meine These widerspricht nicht mal der Lehrmeinung, ich kann alles erklären, was sie auch erklären kann.
Ich weiß, dass Sauerstoffmoleküle Drehimpuls nicht um die Bindungsachse aufnehmen können. Irgendwie sind die U/min zu hoch, die bei dem kleinen Hebelarm aufkommen müssten, um ein Infrarot-Quant in Drehimpuls zu verwandeln. Deswegen drehen sich die Moleküle immer so, dass die Atome möglichst viel Weg zurücklegen.


Samstag, 5. November 2016

Urknall und Ausdehnung des Universums

Es soll kurz nach dem Urknall eine so genannte Inflation stattgefunden haben, in der sich der Raum mit Überlichtgeschwindigkeit ausgedehnt hat.  Wurde bei dieser Ausdehung auch die spätere Materie mitgezogen oder expandierte diese erst im Nachhinein mit maximal Lichtgeschwindigkeit in den nun neu erstellten Raum? Und hat die Materie jetzt mittlerweile den Raum "eingeholt"? Woraus besteht Raum eigentlich? Hat er auch kleinste Bestandteile wie Materie?

Und eine andere Frage:

Es heißt man könne sehr weit in der Zeit des Universums zurückblicken, indem man Strahlung detektiert, die sich 400.000 Jahre nach dem Urknall auf den Weg zu uns gemacht hat.
Damals waren wir (unsere Galaxie etc) aber noch nicht an Ort und Stelle, im Gegenteil, wir brauchten noch 9 Milliarden Jahre bis zu unserer Existenz! In dieser Zeit aber sind die Strahlungen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiteten, doch längst an unserem späteren, d.h. jetzigen Ort (der Erde) vorbeigeschossen! Wie ist es da möglich, dass die damalige Strahlung doch auf uns trifft? Hat sie sich im Kreis ausgebreitet und kommt immer mal wieder vorbei?

Modell ist spekulativ. Es beruht auf händewedelnden Annahmen ('Das wird doch schon fei isotrop sein', 'Ach was, auf große Sicht mittelt sich das doch raus'), einem interessanten Paradigma ('Wow, krasse Rotverschiebung! Die fliegen alle von uns weg!!!') und großzügigem Miß.. äh Gebrauch der Feldgleichungen, sowie den guten alten Hilfskreisen, ich meine natürlich Hilfsmaterie.

Nein, mehrfach soll die Strahlung nicht vorbeikommen. Die Expansion soll tatsächlich mit (virtueller) Überlichtgeschwindigkeit stattgefunden haben, und jetzt erst kommt die Post hinterher sozusagen.

Montag, 31. Oktober 2016

Die Urknalltheorie

Wie war das mit dem Urknall? 

So faszinierend wie die Urknalltheorie auch ist, aber ein paar wichtige Fragen bleiben da irgendwie offen.

Was war vor dem Urknall ?
Wo drin fand der Urknall statt?
Was ist hinter dem Raum den unser Universum einnimmt?
Wieso wird der Urknall mit physikalischen Gesetzen und Annahmen erklärt wenn es zum Zeitpunkt des Urknalls noch gar keine physikalischen Gesetze gab ?

Wenn aus dem Nichts Materie und Antimaterie entstehen konnte und es mehr Materie wie Antimaterie gab, widerspricht das nicht der Thermodynamik?

Es gibt zwar im Raum virtuelle Positron und Elektron Paare die entstehen und sich gleich wieder vernichten aber dazu muß es doch Zeit und Raum geben. Wenn beim Urknall im Nichts Materie und Antimaterie entstehen konnten muß das Nichts doch auch Zeit und Raum gehabt haben bevor es den Urknall gab. Dann hätte das Nichts doch aber auch ein Alter ? Muß es nicht einen Ort geben an dem der Urknall stattgefunden hat ? Es funktioniert, wenn man sich den Raum als eine Art Gummimatte vorstellt, in der die Materie eingebettet ist. Diese Matte dehnt sich seit dem Urknall fortfährend aus und zieht so den Raum zwischen den Galaxien auseinander. Daher die Rotverschiebung. Dies kann auch mit Überlichtgeschwindigkeit passieren, da der Raum damit erst sein eigenes Bezugssystem erschaft. So ist die Strahlung des Urknalls praktisch noch zu uns unterwegs, da sich der Raum gedehnt hat und die Strecke weiter geworden ist, die sie zurücklegen muss.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Maximale RPM

Gibt es eine Maximale Rotationsgeschwindigkeit? 


Diese müsste dann doch so hoch sein, dass die äußersten Atome, zb einer Kreissäge, sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegen. Ich vermute, dass das beschränkende Element eher die Zentripetalkraft, welche eine quadratische Funktion der Bahngeschwindigkeit ist. Der Neutronenstern PSR J1748-2446ad ist das schnellste sich drehende (feste) Objekt was man bisher entdeckt hat. Am Äquator hat der eine Geschwindigkeit von ca 1/4c. Viel schneller könnte er auch nicht, weil dann die Zentrifugalkraft höher als seine Schwerkraft wird, die immerhin ca. 200 Milliarden mal höher als auf der Erde ist. Die Bindung der Atome untereinander spielt bei diesen Kräften eigentlich keine Rolle mehr. Höhere Geschwindigkeiten sind eigentlich (bei Festkörpern) nicht möglich, alles was schwerer oder bei gleichem Gewicht kleiner ist, ist ein schwarzes Loch um das höchstens Gas kreist. gibt es einen minimalen Radius? wenn nicht, gibt es auch keine maximale Rotationsgeschwindigkeit. für jeden radius größer null setzt natürlich c irgendwann eine grenze. vielleicht findet man den minimalen Radius in der plankschen länge und kann somit zumindest die höchstmögliche physikalisch sinnvolle Frequenz bestimmen?

Die Kerrmetrik sagt, die maximale Rotationsgeschwindkeit eines schwarzen Lochs liegt bei 0,5c. Dass ein schwarzes Loch das schnellste Objekt ist was sich drehen kann, kann man sich leicht überlegen. Punktteilchen können nicht im Sinne der Mechanik rotieren, also ist nix mit "minimalem Radius" Eine maximale Roationsgeschwindigkeit ist eigentlich irrelevant. Das gehört zu den "Informationslosen Größen". Folgendes Gedankenbeispiel: Angenommen du nimmst einen sehr starken Laserpointer und leuchtest damit auf den Mond. Nun baust du den Laserpointer in ein Karusell ein, so, dass wenn sich der Laserpointer dreht, der Strahl die Mondoberfläche überstreicht. Nun lässt du den Laserpointer rotieren, schneller und schneller. Nun, ab einer gewissen Geschwindigkeit, wird sich der Punkt den der Laserpointer auf die Mondoberfläche leuchtet, mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen.

Wir wissen aber, dass die Photonen nur mit Lichtgeschwindigkeit fliegen können und sich somit nut der Ort mit überlichtgeschwindigkeit ändert, auf dem sie eintreffen. Da aber Photonen aus einer Quelle sowieso zeitgleich woanders auftrefen können (durch Blenden oder Linsen) ist diese Information, mit welcher Geschwindigkeit sich der Punkt über die Mondoberfläche bewegt, physikalisch irrelevant. Genauso verhält sich das mit der RPM. Wichtig ist nur die Bahngeschwindigkeit. Diese kann nicht Lichtgeschwindigkeit übertreffen, das wissen wir aus der Relativitäts-Theorie. Da du eine Bahngeschwindigkeit bei einem gewissen Radius annehmen kannst, kannst du damit auch die Winkelgeschwindigkeit berechnen. Aber eine "Absolute" Winkelgeschwindigkeit gibt es nicht.

Dienstag, 13. September 2016

Rotationskraft

Welche Fliehkraft wirkt eigentlich auf die Innenseite eines Rings wenn es mehr als eine Rotationsachse gibt? Nehmen wir mal an, der Ring dreht sich um seine Hauptachse, so dass überall auf dem Ring dieselbe Fliehkraft wirkt. Zusätzlich dazu dreht sich der Ring dann noch um eine Achse die zwei gegenüberliegende Punkte des Ringes verbindet.  Dann durchläuft ein Ort auf dem Ring während der Hauptrotation zweimal die Punkte auf die die maximale Fliehkraft der Sekundärrotation wirkt, oder? Addiert man diese Kräfte dann einfach?

Ja. Das kannst du nach dem Superpositionsprinzip vektoriell addieren. Vorausgesetzt, der Körper ist starr und verformt sich nicht, dann wird das ganze etwas komplizierter und dürfte auf eine DLG hinauslaufen. Durch Fliehkraft, wird der Radius größer. Dadurch wird die Fliehkraft größer etc.


Rotierende Körper mögen es nicht besonders, wenn man ihre Rotationsachse dreht. Drehimpulserhaltung und so. Ganz so einfach werden sich die Krafte daher wohl nicht aufaddieren, sondern eine zusätzliche Kraft zur Folge haben. Keine schöne Sache. Also ich bin doch tatsächlich in der Lage einen Ring so zu drehen, wie auf meiner Zeichnung zu sehen. Das Ergebnis ist zwar keine schöne Rotation, weil sich der Drehimpuls ständig ändert und die einzelnen Punkte auf dem Ring alles andere als eine Kreisbahn um den Ringmittelpunkt durchlaufen, aber es ist möglich.

Kippen tut da nichts (wenn man die enormen Drehmomente kompensiert). Gesamtkraft = Summe aller Einzelkräfte, zweite Vorlesung technische Mechanik 1 - Statik .das gilt auch in der Dynamik noch, hab ich mir sagen lassen. da alle Kräfte nach aussen wirken, wirkt auch die fliehbeschleunigung radial vom mittelpunkt weg. und sie pulsiert.

halt, warte... das mit dem pulsieren gilt nur in einer umgebung, da wo die roten pfeile sind. wenn man dem blauen Pfeil nahe genug kommt, und aussen auf dem ring steht, dann wirkt die Kraft zunächst immer mehr waagerecht zur oberfläche und genau in der blauen Drehachse genau waagerecht, gleichzeitig ist sie am kleinsten. es pulsiert also nicht nur die stärke der blauen Fliehkraft, sondern auch ihre Richtung. der resultierende Kraftvektor wird also verzerrt, so dass er nicht immer durch den Mittelpunkt läuft. kranker scheiss.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Materie und Licht

Materie und Licht bestehen aus denselben Elementarteilchen, e=mc² kennste ja. wenn ich aber einen Körper aus volumenlosen Teilchen aufbaue, wie kann er dann mit anderen volumenlosen Teilchen interagieren? wie erklärst du zum beispiel Lichtbrechung an scharfen kanten, wenn die Lichtteilchen kein volumen haben? nach deiner theorie müssten die teilchen ja entweder vorbeifliegen oder hängenbleiben... guck dir dein modell mal nochmal genauer an, da wirste dann ganz sicher irgendwo einen radius finden. ich rechne ja auch mit punktförmigen elektronen, aber ich weiss eben auch, dass dieses modell nur für hinreichend große abstände vom elektron funzt. bei den photonen wird das nicht anders sein. ganz einfach. zumal bei dem wirklich kleinen krempel eh noch mehr vermutet als gewusst und gemessen wird. Es gibt drei anerkannte Arten von Fundamentalteilchen: Quarks, Leptonen und Austauschteilchen. Atome bestehen aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Protonen und Neutronen sind Hadronen, sie bestehen aus Quarks. Elektronen sind Leptonen. Das Photon hingegen ist ein Austauschteilchen und für die elektromagnetische Wechselwirkung verantwortlich. bisher galt immer das als das kleinste teilchen, was man irgendwie noch sehen konnte. zwar legen quantensprünge nahe, dass es eine mindestgröße für teilchen gibt (mit größe meine ich nicht volumen, sondern auch ladung, energieinhalt oder geschwindigkeit ihr pfosten). Es könnte sich dabei aber auch nur um einen hebeleffekt handeln dessen feineren mechanismus wir schlicht nicht erkennen können. legosteinchen bleiben auf flachem grund auch immer auf genau einer seite liegen. daraus herzuleiten, das steinchen wäre ein kleinstmögliches elementarteilchen halte ich allerdings für weitgehend schwachsinnig. und so wie der knabe mit seinem lego spielt und die steinchen nicht zu teilen vermag, spielt ihr mit euren quarks und higgsdingsis. meine these widerspricht nichtmal der lehrmeinung, ich kann alles erklären, was sie auch erklären kann. Ich weiß, dass Sauerstoffmoleküle Drehimpuls nicht um die Bindungsachse aufnehmen können. Irgendwie sind die U/min zu hoch, die bei dem kleinen Hebelarm aufkommen müssten, um ein Infrarot-Quant in Drehimpuls zu verwandeln. Deswegen drehen sich die Moleküle immer so, dass die Atome möglichst viel Weg zurücklegen.